K.I. – Achtsamkeit und Schwertarbeit am 15.-16.2.2020

Ein Seminar mit Karl Grunick und Renata Mierzejeska

KörperIntelligenz hilft dabei, mich selber wahrzunehmen. Sie ist ein Weg, mich von Fixierungen zu lösen. Das sind eigene Bilder, Bewertungen, Vorstellungen von Dingen und SituaIonen. Klarheit gewinnen, weniger Denken – mehr spüren. Gelingt es mir spürsam zu sein, komme ich leicht in Neutralität und Präsenz, in meine Mitte. Ganz bei mir. Automatisch unterscheide ich nicht mehr in gut-schlecht/richtig-falsch. Intuitiv mache ich dann nicht zuviel und zu wenig, sondern genau das, was angemessen ist: Wu Wei.

Über Achtsamkeit lerne ich wahrzunehmen, wie ein äußerer Kontakt mich innerlich verändert. Ich lerne auch, wie ich diese Energie loslassen oder wieder zurückgeben kann.
Das Schwert und der Kontakt zur Schwertenergie fokussieren uns wirksam zu werden und uns in der Außenwelt auszudrücken. Damit ist für viele ein Problem verbunden. „Aggressivität“. „Sowas darf man doch nicht“. Erfolgreich gesellschaftlich und in vielen Erziehungsinstanzen tabuisiert, ist es ein großer Verlust, dass uns allen die hinter diesem Begriff stehende neutrale Energie nicht mehr zur Verfügung steht.

Konsequenzen davon sind u.a., dass wir nicht mehr angemessen damit umgehen können. Das Schwert berührt uns in unseren weiblichen und männlichen Anteilen, hilft beide zu spüren, zuzulassen, zu integrieren und so zu klaren und eindeuIgem Handeln zu gelangen. Das Schwert bedeutet Kontakt und zeigt einen Weg nicht „zu wollen“, sondern zu tun – einen Impuls zu setzen und ihm zu folgen. Weder Fixierung in Aggression noch Ärger entstehen. Nicht negaIver, destrukIver Mißbrauch steht im Mittelpunkt, sondern das Schwert, das schneidet, präzise, genau, notwendig und lebensspendend.

Ein begnadeter Chirurg schneidet nicht mit Wut und Ärger, sondern führt sein Skalpell (Schwert) neutral, bestenfalls mit Liebe zu Patient und Beruf. So zu „schneiden“, dort wo es dran ist, etwas zu trennen, einen Schnitt zu machen für eine freie, gesunde Entwicklung, ein brauchbarer Transfer in die eigene Lebenssituation.

Männliche und weibliche Anteile aufmerksam an sich wahrnehmen und zulassen, hilft, anders, vollwertiger und authentischer mit sich, anderen und in Situationen umgehen zu können. Gute Voraussetzung dafür, bei uns selbst zu sein und fremde „emoIonale Arbeit“ nicht anzunehmen, oder – falls schon geschehen, dann eben wieder die eigene Balance finden, und zurückgeben, loslassen was nicht zu uns gehört.

Wann: 15.-16. Februar 2020, 10-18 und 10-14 Uhr Wo: Tao e.V. Bamberg, Gundelsheimer Str. 14, 96052 Bamberg IBAN: DE59 7639 1000 0003 2200 79 BIC: GENODEF1FOH VR Bank Bamberg-Forchheim eG Kosten: 300€ (incl. Verpflegung) Anmeldung: helmut@tao-bamberg.de, TEL.: 0049178 / 442 0 141